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Dienstag, 26. November 2013

Onlinemarketing Tag 7

Bevor es in die unendlichen Weiten der Suchmaschinenoptimierung geht, gibt es noch mal eben einen kleinen Exkurs zu den tracking Cookies am Beispiel von Zalando (wenn die wüßten, dass sie sooo oft als Paradebeispiel hinhalten müssen, müßten wir da auch noch für zahlen...)
Suche ich in Google nach Damenschuhen, gelange ich fast unweigerlich zu Zalando. ich klicke auf deren Anzeige, suche ienen Schuhe, lege ihn in den Warenkorb, gehe zur Kasse und denke dann, ach nööö, will ich doch nicht und klicke mich weg. Mein Besuch bis zur Kasse wird jedoch vom Zalando-onlinekaufhausdetektiv, dem Tracking-Cookie, bemerkt und gespeichert.

Jetzt aber weiter zur Suchmachinenoptimierung und zur
SERP der Search Engine Result Page
Die Suchergebnisseite bei google, bestehend aus  Anzeigenteil, dem eingegrauten Bereich oben und der Teil an der Seite und dem organischen Teil, die normalen Suchergebnisse unten.

Adwords hier mehr dazu
Tool von Google zur Kampagnenerstellung

Bevor man eine Kampagne erstellt, sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Keywords man für eine Kampagne braucht. Dies hängt von diesen Punkten ab
•wen will ich erreichen
•was will ich verkaufen/anbieten
•was suche die Leute
•wieviel Budget habe ich (in Hinblick auf die refinanzierung)

•wie oft kaufen die Kunden (siehe tracking)

Keyword-Advertising oder auch Performance-Marketing
Ist ein erfolgreicher Teilaspekt des Online-Marketings. Es werden auf den Ergebnisseiten von Suchmaschinen bezahlte Anzeigen geschaltet in Form einer kurzen Textbeschreibung.
Anzeigen werden mit einem Link zu einer Landing-Page verknüpft und wird mit Keywords verknüpft. Die Anzeige erscheint nur, wenn der User eine Suchanfrage startet, die in Zusammenhang mit dem Keyword steht.


Keywordrecherche zur Ermittlung von guten Keywords
Es kommt nicht nur auf die Klicks an, nur viele Klicks zu haben, man muss Klicks mit den richtigen Besuchern haben, also die, die genau mein Produkt suchen und kaufen wollen.
Man macht sich Gedanken, welche Worte mich zu dem Kunden bringen, also welche Worte wohl der Kunde in die Suchmaschine eingibt.
Über welche Worte kommen die Leute, die etwas bei mir kaufen wollen?Was wollen die leute, welche Wünsche haben sie? „Auto kaufen“
Es ist wichtig, auf die erste Seite zu kommen bei dem Suchergebnis. Oft ziehen Worte, die nicht auf kaufen abzielen, sondern auf kostenlose Tipps. Den Content der Homepage darauf ausrichten. Oftmals sind 200-500 Wörter für die Recherche notwendig.
Es kommt auf die Branche an, manche Keywords nicht so teuer, manchen Branchen, in denen die Konkurrenz, der Wettbewerb hoch ist, sind sie teuer. Wenn man wenig Suchergebnisse bei vielen Suchanfragen hat, ist man weiter oben, das wird oft teurer.
Wie viele Kunden habe ich, wie lange sind sie Kunden, wie oft kommt der Kunde wieder, wieviel kaufen sie durchschnittlich?
Es gibt folgende Keywords
• Short Tail Keywords, ein Wort oder zusammengesetzte Bezeichnung „Washington Real Estate“ bei short tail mehr Streuverluste, da sie zu allgemein sind und es viele Ergebnisse mit unterschiedlichen Suchintentionen geben kann = Auto
• Mid Tail Keywords, mehrere Worte, die zusammengesetzt sind, nicht ganz so lang „Auto kaufen"
• Long tail Keyword, noch mehr Worte, die zusammengesetzt sind „Auro kaufen künstig Tipp billig”



















Also ist die  Optimierung der Keywords angesagt.
Jedes Unternehme n/ Branche muß sich eigene Gedanken machen. Wie sieht die Konkurrenz aus? Welche Worte in Domain, welche in Unterbereich?
•Welche Worte kosten was
•wie oft wird geklickt 
•Bei kleinen Firmen wird mehr in Long tails investiert und zusätzlich in mid tails.
•Bei keywords drauf achten, regionale Keywords zu suchen. „Unternehmercoach München“
•Kombinationen im Mid/Long Tailbereich haben eine individuellere Trefferquote. 
•Um keine hohe Streurate zu erhalten, sollte man sehr spezifische Worte wählen. 
•Das Budget sollte für das Keyword reichen
•Wort mit hoher Conversion rate
• Analyse der click-trough-rate und conversion rate 
Hat man Keyword gefunden, was zieht, sollte dies auch in der Domain auftauchen.

Keywordsfindung mit Adwords Tool  Keyword-Planner
adwords > tool und Analysen> Keyword-Planner
-Ideen für neue Keywords, hier eventuell Zielseite eingeben, wenn man Konkurrenz ausloten will
-Produkt oder Dienstleistung eingeben
> Ideen abrufen
> Reiter Keyword Ideen 
Hier sieht man, wie oft welche Keywords gesucht werden und was sie kosten
Ist der Konkurrenz niedrig, die Suchanfrage aber häufig, dann ist es ein gutes keyword, da der Suchende schneller fündig wird, also direkt auf Website mit entsprechendem Keyword gelenkt. Das Wort lohnt also und man kann ein Gebot für das Wort abgeben.
Eine neue Kampagne anlegen
>links auf alle Onlinekampagnen, es erscheinen die Kampagnen
>Reiter Kampagen
>neue Kampagne> Namen für Kampagne>Suchnetzwerk mit Displayauswahl

•Impressionen die Zahl der Leute, die die Anzeige gesehen haben
•Klicks die Zahl der Leute, die die Anzeige geklickt habe
•Wettbewerb beim planner. diese Zahl bezieht sich auf die Anzahl der Anzeigen, die das Wort nutzen.

•Such-Netzwerk beinhalten nur Anzeigen, die auf den Servern des Suchnetzwerkes sind (google and friends), alles, was beim auf der Suchergebnisseite sieht
•Display-Netzwerk sind die Anzeigenbanner, die auf Websites anderer User platziert sind

>Google Suchnetzwerk mit einbeziehen
>Geräte Anzeigen sollen standardmäßig auf allen Endgeräten erscheinen (responsive Marketing)
>Umkreis, hier kann ein bestimmter Umkreis der Anzeigenschaltung angegeben werden. Es macht wenig Sinn, eine regionale Dienstleistung aus Dortmund in München anzubieten
> Gebotsstrategie, manuelles Festlegen der Gebote pro Klick ankreuzen
und Budget (was man bereit ist, pro Tag auszugeben) eingeben
Standardgebot 1 € man ist bereit, 1 € für ein Keyword anzulegen, es ein Wort mehr wert, wird man im späteren Verlauf informiert und man kann es ändern.

>Anzeigenerweiterung plustern die Anzeige fast kostenfrei auf
-Standorterweiterung Fähnchen auf google.maps mit Positionierung, man muß bei google places registriert sein
-Anzeigen mit Produktinfo "He, was biete ich an?" Ich zeige mein Produkt! Das muß im Merchant Center erstellt werden, kostet aber
-Google Sitelink kostenlose Links auf Anbieterseiten
-Anruf Telefonnummer erscheint in Anzeige
-Sozial es erscheint ein Gesichtsbild von Google+
Wenn alles nach Belieben ausgefüllt ist >speichern und weiter
Es erscheint die Eingabemaske für die Textanzeige.
Sie besteht aus:
•Überschrift hier den Nutzen des Produkts reinschreiben
•2 Textzeilen, in denen weiter neugierig gemacht werden soll, was der Kunde will oder seine Gefühle und Ängste
•Angezeigte URL die Adresse, die in Anzeige erscheint
•Ziel-URL die Adresse, auf die die Anzeige hinführt
>Keywords, hier kommen die ermittelten Keywords hin, Keywords-Optionen nicht unterschätzen, geben Hilfestellung wie man sie optimiert
>Speichern

Die neue Kampagne erscheint links unter Onlinekampagne und kann hier noch bearbeitet werden.
Die Keywords können hier noch gemäß Adwordsvorschlägen bzw. Hinweisen bearbeitet werden. man kann kurzfristig den Preis hochsetzen, um schnell in die vorderen Ränge zu gelangen.

So, prima, aber es kamen bei mir gerade Fragen auf, die ich noch beantwortet bekommen will. Ich hoffe, Herr Google hilft, ansonsten Herr Google nr.2, der Ralf, morgen.

Montag, 25. November 2013

Online-Marketing-Tag 6

Die zweite Woche ist angebrochen und wieder geht es rund...Hereinspaziert, es geht rund, rund ist die Welt!!

Es geht weiter in die Tiefen von Mailchimp...

Wir wissen ja nun schon, dass E-Mail nicht gleich E-Mail ist und dass es verschiedene Kampagnen gibt wie die uns schon bekannten Newsletter. Aber das ist ja nicht alles, nein, es gibt auch noch den RSS-Feed, bei dem man sich neuernde Infos in beispielsweise einem Blog abonieren kann und so automatisch die neusten Infos zugesandt bekommt.

In Mailchimp gibt es auch die Möglichkeit, sich einen Report über die erfolgte Kampagne anzeigen zu lassen.
Und hier werden einem auch die 5 großen "W"'s beantwortet:
Wer hat die Mail wann, warum und wo geöffnet und was hat er getan.

Ein weiteres Feature von mailchimp sind die Merge Tags, verschiedene Tools aus der Coversion Prism.
Hier findet man diverse Merge Tags 

http://kb.mailchimp.com/article/all-the-merge-tags-cheatsheet

Diese werden 1:1 rauskopiert und im Template builder (blauer kreis mittig) bei Design eingestzt.
Mit diesen merge Tags lassen sich Befehle wie "Like" Buttons (Facebook), Personalisierungen etc oder Youtube Video (id nach = in url kopieren) in den Newsletter einbinden.

Ermüdungsfrequenz 
•Schickt man zu viele E-Mails oder Newsletter, kann tragen sich User schnell vom Empfang dieser aus, da sie sich penetriert fühlen. 
•Außerdem sollten gute Mails/Newsletter produziert werden, in denen es eine gute Mischung von Grafiken und Bildern gibt. Schlecht produzierte Mail führen auch zu vielen Austrägen
•Es sollte auch geschaut werden, wann (Wochentag, Tageszeit) ein Newsletter versandt wird.

Je gößer die Adressliste für den Mailversand ist, umso mehr Traffic gibt es.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, an Adressen zu kommen
•Adresshändler wie 
www.hoppenstedt-firmendatenbank.de
www.quadress.de
Adresshändler von guter Qualität sind
www.schober.de
www.bedirect.de
•Gewinnspiele Es werden Passanten dazu angehalten, an einem Gewinnspiel teilzunehmen und eine Postkarte mit ihren Daten auszufüllen. Hierfür erhalten sie ein Freebie, z.B. einen Kuli oder Luftballon
•Fernsehwerbung Man muss in einer Fernsehwerbung nicht explizit auf den Internetauftritt hinweisen. Der interessierte Konsument sucht im Internet und kann sich hier zu einem Newsletter anmelden. 
•manuelle Pflege der Adressliste, eventuell mit Hilfe eines Abgleichs des Datenstamms des ERP-Systemes, wenn ein solches in der Firma vorhanden ist.

Es gibt auch Software zur Automatisierung der Marketingprozesse wie
www.infusionsoft.com
Man automatisiert hier die Geschäftsprozesse, es wird bei der Reportsichtung erkannt, wenn ein Newsletterempfänger geklickt hat und sich für ein Produkt interessiert. Dann wird an diesen User automatisch noch eine "Nachfass-Mail" geschickt mit erneuter Werbung für das Produkt, um die Entscheidung für einen Kauf anzukurbeln.
Damit sich eine Firma darüber im Klaren ist, wie der Gesamtgeschäftsprozess abläuft, hilft oft schon ein bmpn ein Diagramm des Geschäftsprozesses.

Hier ein Beispiel:










So, und das war es erst mal zum E-Mail-Marketing und es geht weiter mit dem

Suchmaschinenmarketing (SEM Search Engine Marketing)
Dies ist eine Teilform des Online-Marketings und beinhaltet
• Keyword-Adverting (SEA)
• Suchmaschinenoptimierung (SEO)
• Universal Search, Preissuchmaschinen

Aber zuerst einmal, wie arbeitet eine Suchmaschine?
Je nachdem, wie man einen Suchbegriff eingibt, sucht google nach dem Wortstamm und ergänzt die Suche automatisch. Dies hängt davon ab, wie viel User schon diesen Begriff so oder so eingegeben haben. Im oberen grau unterlegten Teil des Suchergebnisse befinden sich Anzeigen. Um hier platziert zu werden heißt es als Unternehmen dafür zu bezahlen. 
Und wie sucht der User? Meist nach einer bestimmten Problemstellung oder nach Wünschen.


Google Suggest, autovervollständigung von Google

Keyword-Advertising oder auch Performance Marketing
entgeltliche Platzierung von kommerziellen Anzeigen in Form einer kurzen Textbeschreibung. Diese Anzeige ist mit einem Link auf eine bestimmte Website verknüpft und ist mit für die Kampagne relevanten Keywords verknüpft. Die Anzeige erscheint nur dann, wenn eine Suchanfrage mit einem festgelegten bzw. hinterlegten Keyword in Zusammenhang steht.
Sucht man über eine Suchmaschine ein Produkt oder Dienstleistung, so erscheinen die Anzeigen mit den besten Keywords ganz oben und wird so besser gefunden.
Sprich: Zahlste viel, kriegste mehr klicks und machst mehr Kohle. 
Daher kann es lohnenswert sein, mehr für gute Keywords auszugeben, im Hinblick auf die Refinanzierung.
Hier lauert die Gefahr des Klickbetrugs. Die Konkurrenz klickt auf die Anzeigen des Konkurrenten, der muß für jeden Klick an google bezahlen und wundert sich dann, dass sein Marketing-Budget schnell leer ist.

Universal Search
Google Dienste News, Places, Maps, Bilder, Videos, Shopping (Merchant Center), Blogs, Web, Patente
google places, der Browser merkt, wo man sich befindet und google maps wird bei der google Suche angezeigt, bzw, der Standort des Händlers des gesuchten Produkts in der Standortumgebung wird angezeigt. Der Händler lädt hierzu die Anzeige über das Merchant Center hoch und zahlt dafür, dass er bei google.maps oder google places angezeigt wird.
•Um beim Universal search in die oberen Ränge zu kommen, muß man auch Bilder mit guten Keywords belegen. 
•Am besten genau beschreiben, was auf dem Bild zu sehen ist>> Bilder Dienst
Web, Bilder, Maps, Shopping, Suchoptionen, "mehr"bei Suche 
•Suchergebnisse mit Gesicht klappen immer besser, haben eine höhere Klickrate
Websites minimieren, nicht mit Inhalten überladen. Es sollte auf dem ersten Blick ersichtlich sein, was man als User tun soll>>call-to-action 
•Man sollte sich vor der Erstellung einer Website darüber im Klaren sein, wie man sich positionieren möchte, welche Keywords man benutzt, vorher bei Adwords keyword tool schauen, welche keywords gut sind und oft geklickt werden.